Ein Impuls, kein Aufsatzthema
Vier Zitate aus der Philosophiegeschichte stehen zur Wahl. Sie geben eine Richtung vor – die Frage, die daraus wird, formulieren Sie selbst.
Vier Zitate, ein leeres Blatt und Ihre Gedanken: Der Landes- und Bundeswettbewerb Philosophischer Essay lädt alle philosophisch interessierten Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II ein, eine große Frage in einem eigenen Essay zu verhandeln.
Der Wettbewerb stellt keine Aufgaben, sondern Impulse: vier Themen – eine Frage und drei Zitate. Sie wählen genau eines aus und entwickeln daraus einen Essay – eine Textform, die Position bezieht, statt Wissen abzufragen.
Vier Zitate aus der Philosophiegeschichte stehen zur Wahl. Sie geben eine Richtung vor – die Frage, die daraus wird, formulieren Sie selbst.
Der Essay prüft kein Wissen ab. Er verlangt eine These, tragfähige Gründe, ehrlich behandelte Einwände – und eine Sprache, die den Gedanken trägt.
Ob Leistungskurs, Grundkurs oder gar kein Philosophieunterricht: Teilnehmen kann, wer schreiben möchte. Eine Anmeldung über die Schule ist nicht nötig.
Vier Etappen, ein Weg: Er beginnt in Ihrem Bundesland und kann bis zur Internationalen Philosophie-Olympiade führen.
Eines der vier Themen wählen, den Essay schreiben und bis 18:00 Uhr als PDF über die Wettbewerbsseite einreichen. Die Frist ist eine Ausschlussfrist.
Die Regional- und Landesjurys sichten alle Arbeiten. Wer einen gelungenen Essay eingereicht hat, erhält eine Urkunde.
Die 26 besten Essayschreibenden treffen sich in Münster/Westf.: Vorträge, Workshops, Diskussionen – und ein neuer Essay in vier Zeitstunden auf Englisch oder Französisch.
Die beiden Besten werden für die Teilnahme an der XXXI. Internationalen Philosophie-Olympiade vorgeschlagen, die fünf Besten der Studienstiftung des deutschen Volkes zum Stipendium.
Die vier Themen stellt die Fachlehrkraft im Kurs zur Auswahl. Sie wählen eines davon, schreiben Ihren Essay und reichen ihn fristgerecht als PDF ein. Pro Philosophiekurs werden höchstens zwei Essays eingereicht.
Fünf Kriterien entscheiden – sie gelten in der ersten Runde ebenso wie beim Bundesentscheid.
Das grundlegendste Kriterium: Ein Essay, der das gestellte Thema verfehlt, kann nicht ausgezeichnet werden – auch dann nicht, wenn er alle übrigen Kriterien mustergültig erfüllt.
Maßgeblich ist Ihr eigenes Verständnis des Themas – nicht zwingend das, was der Urheber des Zitats damit verband. Bloßes Referieren bekannter Positionen genügt nicht.
Der Essay muss für eine oder mehrere Thesen argumentieren. Es zählt, wie gut die Argumente entwickelt sind – und wie ernsthaft Einwände aufgegriffen werden.
In dreifacher Hinsicht: klarer Aufbau, einheitlich gebrauchte Begriffe und Behauptungen, die einander nicht widersprechen.
Das subjektivste der fünf Kriterien: Erkennbar wird eine eigenständige Gedankenentwicklung – nicht bloß, was sich in Lehrbüchern nachlesen lässt.
Der Wettbewerb lässt sich ohne organisatorischen Aufwand in den Unterricht einbinden. Die Themen eignen sich als Einstieg in eine Reihe, als Klausurersatzleistung oder als freiwilliges Angebot für besonders Interessierte.
Philosophieinteressierte Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II – aus dem gesamten Bundesgebiet sowie von deutschen Schulen im Ausland.
Nein. Ein Philosophie-Kurs muss nicht belegt werden. Gefordert ist allein ein philosophischer Essay.
Nein. Zugelassen sind ausschließlich Einzelleistungen; Gruppen- und Partnerarbeiten sind ausgeschlossen.
Höchstens vier Seiten, dazu ein Deckblatt als zusätzliche Seite. Das Layout wird nicht bewertet – die Standard-Einstellungen des Textverarbeitungsprogramms genügen.
Am 19. November 2026 um 18:00 Uhr. Diese Frist ist eine Ausschlussfrist – später eingehende Essays können nicht mehr berücksichtigt werden.
Als PDF-Datei über die Wettbewerbshomepage, benannt nach dem Muster Nachname_Vorname_ThemenNr.pdf. Bitte von anderen digitalen oder postalischen Einreichungen absehen.
Die wesentlichen persönlichen Daten, dazu der Kurs und der Name der für die Vorauswahl verantwortlichen Lehrkraft. Ein Muster steht auf dieser Seite bereit.
Die Selbstständigkeitserklärung: „Ich versichere, dass ich die Arbeit selbstständig verfasst, keine anderen als die angegebenen Quellen benutzt und alle Entlehnungen als solche nachvollziehbar gekennzeichnet habe." – mit Unterschrift.
Pro Philosophiekurs werden höchstens zwei Essays eingereicht. Die Vorauswahl trifft die Fachlehrkraft; ihr Name und der Kurs stehen auf dem Deckblatt.
In der ersten Stufe auf Deutsch. Bei der Winterakademie wird der Essay auf Englisch oder Französisch verfasst – ebenso bei der Internationalen Philosophie-Olympiade.
Nach fünf Kriterien: Relevanz für das Thema, philosophisches Verständnis, argumentative Überzeugungskraft, Kohärenz und Originalität.
Ab Januar/Februar 2027. Wer einen gelungenen Essay eingereicht hat, erhält eine Urkunde der jeweiligen Regional- oder Landesjury – in Nordrhein-Westfalen von den Fachdezernaten Philosophie der Bezirksregierungen, in den übrigen Ländern von den Landesverbänden des Fachverbands Philosophie.
Die 26 besten Essayschreibenden werden zum Bundesentscheid und zur Philosophischen Winterakademie nach Münster eingeladen; alle Teilnehmenden dort erhalten Sachpreise. Die fünf Besten des Bundesentscheids werden der Studienstiftung des deutschen Volkes zum Stipendium vorgeschlagen, die beiden Besten für die XXXI. Internationale Philosophie-Olympiade 2027.
Alle im Rahmen des Wettbewerbs erhobenen personenbezogenen Daten werden vertraulich behandelt, ausschließlich zum Zweck des Wettbewerbs genutzt und nach Abschluss gelöscht.
Die Zitate und die Ausschreibung zum aktuellen Wettbewerbsdurchgang werden Ende August hier auf der Homepage veröffentlicht. Schauen Sie in den kommenden Wochen gerne wieder vorbei – …
Weiterlesen zum Beitrag „Ausschreibung folgt Ende August"Unsere Homepage präsentiert sich ab sofort in neuem Design und mit überarbeiteter Struktur – passend zum Start des neuen Wettbewerbsdurchgangs. Navigation und Aufbau wurden komplett neu …
Weiterlesen zum Beitrag „Neuer Look, neuer Durchgang"Fragen zu Teilnahme, Formalia und Abgabe beantworten wir gern – auch kurz vor dem Einsendeschluss.